tarte au prunes- Pflaumentarte mit Lavendelzucker

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Pflaumenkuchen bzw. Tarte gehört ifür mich in den Herbst, wie der Schnee in den Winter. Irgentwie ist er auch eine Art Einleitung für den Herbst. Vom großen Pflaumenbaum die gerade reif gewordenen Pflaumen ernten und gleich ab damit in den Mund. Solange gepflückt, bis man schon kurz vor den Bauchschmerzen ist und viele prall gefüllte Eimer an der Hecke stehen, bereit verarbeitet zu werden. Pflaumen kann man ja im Moment fast überall kaufen oder eben auch gleich aus dem heimischen Garten ernten und wenn nicht, funktioniert die Tarte auch eben genauso gut mit anderem Saisonobst.

Für die leckere Pflaumen-Tarte braucht man:

200 g Mehl
50 g gemahlene Mandeln
100 g Zucker
125 g weiche Butter
1 Ei
1 Prise Salz

ca. 700 g Pflaumen, entsteint und in Viertel geschnitten
5 EL Stärke
etwas Zucker und Zimt

Aus den 6 Zutaten stellt man einen Mürbeteig her, der für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank gestellt werden sollte. Die Pflaumen gibt man geviertelt in eine Schüssel und bestäubt sie mit Stärke, Zucker und Zimt, je nach Geschmack. Einfach durchrühren, sodass sich die Stärke auf alle Pflaumenstückchen legen kann.

Dann die Tarte-Form fetten, den Teig verteilen und einen Rand formen.Dann die Pflaumen auf den Boden legen und bei 180 °C für ca. 30 Minuten backen, bis der Teig goldbraun ist. Abkühlen lassen und noch lauwarm servieren.

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Für einen besonderen Kick kann man den Kuchen vor dem Abkühlen auch noch mit Zucker und eventuell auch noch mit Zimt bestreuen, sodass der Zucker noch ein bisschen „karamelisieren“ kann.

Dieser Zucker gibt noch mal so eine Extra Note:

getrocknete Lavendelblüten, feiner Kristallzucker, 1 Gefäß mit Verschluss

Den Zucker mit den getrockneten Lavendelblüten vermengen und schichtweise in das Gefäß füllen. Einige Tage stehen lassen, dann kann man den Zucker verwenden. Wenn man den Zucker lieber etwas feiner haben möchte, dann kann man ihn auch noch zusätzlich sieben. Er schmeckt übrigens auch mit Schlagsahne gemischt sehr gut.

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Couscous

CouZuKa
Auf dieses orientalisch angehauchte Rezept sind wir nur durch Zufall gestoßen und das ein Glück! Es ist sooo lecker und einfach. Couscous ist ja eigentlich eine Art „arabischer Reis“, der aus befeuchteten, zerriebenen Grießkügelchen besteht. Trotz das er von soweit her kommt, ist er auch in der deutschen Küche sehr, sehr beliebt. Da das Rezept ohne Fleisch ist, ist es ja sogar vegetarisch und wenn man die Milch bzw. Sahne einfach durch etwas Brühe ersetzt, dann ist es auch für Veganer eine gute Hauptmahlzeit. Wenn man das Rezept noch saftiger haben oder eventuell eben dadurch noch eine extra Portion Frische hinzufügen möchte, dann kann man auch einfach noch ein oder zwei Tomaten klein schneiden und hineintun. Man kann aber auch -optisch auch sehr ansprechend- ein paar kleine Tomaten an ihren Stielen lassen, in eine Auflaufform legen, etwas Meersalz, Olivenöl und eventuell noch Knoblauch hinzugeben und im Ofen garen.

Für dieses doll sättigende Gericht braucht man eine kleine Zucchini, eine oder zwei Dosen Kirchererbsen, 200g-300g Tiefgekühlten Blattspinat, 200g (instant) Couscous, 3 EL Tomatenmark, eine halbe Knoblauchzehe, etwas Sahne oder Milch, Salz und Pfeffer, Gewürzmischung (arabische Baharat: Rezept dafür oben auf dem Titelbild) je nach Geschmack, etwas Kurkuma, eventuell Brühe und Öl.

Zuerst lässt man den Spinat auftauen und schneidet den Knoblauch klein.  Die Zucchini klein schneiden und mit dem Knoblauch in etwas Öl anbraten. Währenddessen den Couscous nach Packungsanleitung zubereiten. Die Kichererbsen abgießen, mit klarem Wasser durchspülen und abtropfen lassen.

Kichererbsen und Blattspinat zu den Zucchini in die Pfanne geben und kurz mitbraten. Den Couscous dazugeben und erhitzen.

Mit Tomatenmark, Baharat (ziemlich viel), Kurkuma (bisschen weniger), Salz und Pfeffer würzig abschmecken. So viel Sahne oder Milch und Brühe dazugeben, bis die Mischung angenehm sämig ist. Vor dem Servieren nochmal abschmecken.

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