Adventskalenderkerze– oder ein klitzekleiner Wartekalender

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Für mich ist die Weihnachtsvorbereitungszeit ja schon etwas länger eingeleutet — was nicht unlängst mit dem Blog zu tun hat. Doch es ist nicht mehr so viel Zeit, schließlich sollten in ca. 5 Wochen schon die Weihnachtsgeschenke unterm Tannebaum liegen. Um auf den Heiligen Abend warten zu können ist ja ein Adventskalender bei dem Großteil der Bevölkerung ein Muss. Mit eben jenem Kalender lassen wir uns allerdings irgendwie immer langer Zeit. Meistens fällt es erst wieder eine Woche zuvor auf, dass man ja noch gar keinen im Haus hat. Ich habe aber blogbedingter Weise dieses Jahr schon sehr früh dran gedacht einen zu machen und bin immer noch fleißig dabei. Da so ein selbstgemachter Adventskalender ja meist sehr aufwändigt ist…alles kaufen oder basteln, kochen, wo drin man auch immer begabt ist machen oder mit was man ihn füllen, dass man zuvor schon gekauft hatte; dann nochverzieren, aufhängen, festmachen…was auch immer. Auf jeden Fall dauert es schon ein bisschen und ist nichts für ungedultige „Schokoadventskalenderkäufer“. Manche Menschen haben nunmal auch einfach keine Lust oder eben keine Zeit sich die Mühe und den Aufwand für einen liebevoll gestalteten Adventskalender zu machen. Deshalb hab ich mir gedacht, dass man doch auch einfach mal etwas schlichtes und minimalistisch Gehaltenes machen könnte. Eine Kerze bzw. ein Teelicht kann man auch hineinstellen und so eine Art Mini-Oase-der-Entspannung schaffen und trotzdem wie ein kleines Kind, die Tage zählen, bis der Weihnachtsmann endlich die Geschenke unter den Tannenbaum legt. Es ist ein Teelichtglas geworden, auf das ich dann ein selbst entworfenen „Tagezählkalender“ oder „Wartekalender“ geklebt habe. Ganz minimalistisch und unauffällig. Er ist vielleicht zwar nicht der allerkleinste Adventskalender, aber für mich eine wunderschöne und unauffällige Idee ein bisschen Adventskalender immer im Haus zu haben und auch eine schöne Möglichkeit ganz ohne große Geschenke jeden Tag bis Weihnachten mit Freude zu genießen und abzuzählen. Und für Weihnachtsmuffel ist er auch eine nette Möglichkeit des Wartens.

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Hier dann noch zu der Vorlage für den Aufkleber.

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Cake-Pop-Liebe und das böse Erwachen

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Wie in meinem gestrigen Post schon kurz erwähnt kommen hier die Cake-Pops. Inzwischen sollte sie ja so gut wie jeder kennen und vielleicht sogar auch schon nach gemacht haben. In den letzten Jahren wurden sie echt extrem gehypt und auch unzählige Verbesserungen und Vereinfacherungen für die Herstellung der kleinen „Kuchen am Stiel“ kamen wie im Flug in die Geschäfte. Die Erfinderin der Cake-Pops ist Angie Dudley, die eines der ersten Cake-Pops Rezepte in einer kleinen Backstube in London entwickelt hat. Also sind wie so oft die Engländer schuld an diesem riesigen Hype. Mitlerweile gibt es die kleinen Leckereien ja auch nicht mehr nur in runder Form sondern auch dort sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Alleine in dem Buch der „Erfinderin“ der Cake-Pops sind sie auch in den unterschiedlichsten Varianten zu finden. Wie sich das dann eben auch so gehört mussten sie natürlich auch von mir einmal ausprobiert werden. Das hier ist natürlich nicht mein erstes Mal das ich sie „backe“. Das erste Mal wo ich sie gemacht habe, war echt schlimm. Es gefühlte 10 Stunden gedauert. Sie waren total mächtig, viel zu viel und alles war voll mit Schokolade. Damals habe ich den Teig noch klassisch gemacht. Biskuit backen, auskühlen lassen, zerbröseln, Frosting…und so weiter. Viel zu kompliziert also, aber als absoluter Cake-Pop-Anfänger hatte man sich ja noch nicht so informiert und wusste es damals einfach noch nicht besser. Seit einiger Zeit macht machen die meisten ja nur noch die ganz einfache Variante davon. Mit fertigem Kuchen. Ist natürlich super einfach und geht viel schneller. Man kann natürlich -um noch einmal auf die Erleichterungen beiden unzähligen Erfindungen disbezüglich zurück zu kommen- auch einfach einen der tollen Cake-Pop-Automaten benutzen. Ich besitze selber einen dieser Maschinen. Es gibt sie als eine Art Backblech in das man den Teig einfüllt und in den Backofen schiebt oder auch wie ein Waffeleisen funktionierend. Aber warscheinlich erzähle ich hier eh nicht viel neues.
Also ich habe dann gestern die besagten Cake-Pops gemacht mit dem fertigen Kuchen. Hat auch alles super funktioniert, aber wie die Überschrift schon ein klein wenig durchblicken lässt, es gab ein böses Erwachen. Ich hatte mir zwei Tipps noch einmal geholt. Mit dem Schokotropfen bei der Stieleinführung und das man sie am besten beim Glasieren mit einem Pinsel bestreicht, damit sie nicht von Stiel rutschen. Alles so gemacht, aber dann stellt man sie noch einmal in den Kühlschrank, macht ihn am nächsten Morgen auf und was sieht man dann da? Vier oder Fünf haben sich dann doch noch verabschiedet und wurden von ihrem Spieß wie bei einem Rittertunier aufgespießt. Schade, aber der Großteil hat ja zum Glück überlebt. Wenn jemand einen Tipp haben sollte, wie alle überleben, dann immer her damit.

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