Es wird bunt — ich mache mich bereit und heute ist alles gemischt

P1070502_Kopie

In den letzten Tagen hat mir eindeutig die Zeit gefehlt, um zu bloggen. Irgendwie aber auch leider die Lust. Schade drum. Es sprudelt nämlich in meinem Kopf nur so vor neuen und schicken Ideen. Jetzt kommt auch bald endlich der Frühling an Land. Zumindest laut Kalender. Draußen und laut dem Wetterbericht, hat sich anscheinend ja eher der Winter noch mal überlegt, ob er dieses Jahr nicht doch zu uns kommt. Auf jeden Fall sieht es ganz so auch, dass es dieses Frühjahr bunt wird. Und zwar so richtig. Das ist doch mal was. Ich freu mich drauf. Deshalb mussten auch gleich noch mit der Hilfe von einem netten Frühlingswichtel die tausenden von Ableger vom Brutblatt umgetopft werden.
Diese Übergangszeit sollte man sich auf jeden Fall sehr bunt und gemütlich machen. Mit vielen Selbermachern, Fotos und tollen neuen Dingen. Ich habe und werde das machen. Ihr könnt euch schon einmal auf ein paar bunte Blogposts freuen. Jetzt Ende Januar wird es dann auch die ersten Seiten aus meinem Jahrbuch, dass ich euch ja bereits hier vorgestellt hatte, zu gucken geben.

IMG_0055_KopieIMG_0089_Kopie

(Für die Blumentöpfchen hat übrigens meine liebe Mama heimlich das Maskingtape entwendet und alte Konservendosen mit allerlei klebbaren Materialien verziert. Ich find es toll. Danke)

Mir kribbelt es bereits jetzt schon wieder total in den Fingern und ich muss einfach aufspringen und etwas Kreatives tun.
Außerdem musste ich mir einfach ein paar nette Blümchen holen um auch die tollen Teelichthalter aus den Holzstämmchen aus meinem Blogadventskalender vom letzten Jahr (wie sich das anhört…vom letzten Jahr) Zweck zu empfremden (siehe Titelbild). Ich hab sie dann eben mal schnell als Vasen umfunktioniert. Man muss halt nur wissen wie 🙂

In den letzten Tagen und Wochen bin ich eindeutig auch meiner Instagramsucht weiter verfallen und habe meine Typoliebe ausgelebt. Es ist einfach so toll und bunt. Naja, die Typos sind eher schwarz-weiß. Aber trotzdem.
Ich hoffe ihr lasst den Frühling dann auch herein, wenn er an die Haustür klopft und wer weiß vielleicht habt ihr ja auch noch ein paar leere, alte Konservendosen zu Hause und die Ableger warten nur so auf ein neues Heim. Bis dahin.

PicMonkey Collage

Cake-Pop-Liebe und das böse Erwachen

P1060157_Kopie
Wie in meinem gestrigen Post schon kurz erwähnt kommen hier die Cake-Pops. Inzwischen sollte sie ja so gut wie jeder kennen und vielleicht sogar auch schon nach gemacht haben. In den letzten Jahren wurden sie echt extrem gehypt und auch unzählige Verbesserungen und Vereinfacherungen für die Herstellung der kleinen „Kuchen am Stiel“ kamen wie im Flug in die Geschäfte. Die Erfinderin der Cake-Pops ist Angie Dudley, die eines der ersten Cake-Pops Rezepte in einer kleinen Backstube in London entwickelt hat. Also sind wie so oft die Engländer schuld an diesem riesigen Hype. Mitlerweile gibt es die kleinen Leckereien ja auch nicht mehr nur in runder Form sondern auch dort sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Alleine in dem Buch der „Erfinderin“ der Cake-Pops sind sie auch in den unterschiedlichsten Varianten zu finden. Wie sich das dann eben auch so gehört mussten sie natürlich auch von mir einmal ausprobiert werden. Das hier ist natürlich nicht mein erstes Mal das ich sie „backe“. Das erste Mal wo ich sie gemacht habe, war echt schlimm. Es gefühlte 10 Stunden gedauert. Sie waren total mächtig, viel zu viel und alles war voll mit Schokolade. Damals habe ich den Teig noch klassisch gemacht. Biskuit backen, auskühlen lassen, zerbröseln, Frosting…und so weiter. Viel zu kompliziert also, aber als absoluter Cake-Pop-Anfänger hatte man sich ja noch nicht so informiert und wusste es damals einfach noch nicht besser. Seit einiger Zeit macht machen die meisten ja nur noch die ganz einfache Variante davon. Mit fertigem Kuchen. Ist natürlich super einfach und geht viel schneller. Man kann natürlich -um noch einmal auf die Erleichterungen beiden unzähligen Erfindungen disbezüglich zurück zu kommen- auch einfach einen der tollen Cake-Pop-Automaten benutzen. Ich besitze selber einen dieser Maschinen. Es gibt sie als eine Art Backblech in das man den Teig einfüllt und in den Backofen schiebt oder auch wie ein Waffeleisen funktionierend. Aber warscheinlich erzähle ich hier eh nicht viel neues.
Also ich habe dann gestern die besagten Cake-Pops gemacht mit dem fertigen Kuchen. Hat auch alles super funktioniert, aber wie die Überschrift schon ein klein wenig durchblicken lässt, es gab ein böses Erwachen. Ich hatte mir zwei Tipps noch einmal geholt. Mit dem Schokotropfen bei der Stieleinführung und das man sie am besten beim Glasieren mit einem Pinsel bestreicht, damit sie nicht von Stiel rutschen. Alles so gemacht, aber dann stellt man sie noch einmal in den Kühlschrank, macht ihn am nächsten Morgen auf und was sieht man dann da? Vier oder Fünf haben sich dann doch noch verabschiedet und wurden von ihrem Spieß wie bei einem Rittertunier aufgespießt. Schade, aber der Großteil hat ja zum Glück überlebt. Wenn jemand einen Tipp haben sollte, wie alle überleben, dann immer her damit.

Cake-Pops1P1060136_KopieCake-Pops3P1060154 P1060157