{wild honey} apple cider

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Es ist ein altes Hausmittel gegen Erkältungen und der Herbst ist ja auch irgendwie die Erkältungszeit. Er hilft aber nicht nur bei Halsschmerzen, Schnupfen und co., sondern auch im Magen und bei kalten Händen. Im Herbst bekomme ich immer unglaublich Lust auf alles, was mit Äpfeln zu tun hat (allein beim Gedanken an leicht warmen Apfelkuchen oder Apfelstrudel bekomme ich unbändige Lust auf Essen). Gerade deswegen passt der „warme Apfelsaft mit wildem Honig“ sehr gut, wenn man gerade nicht so viel Zeit oder Äpfel übrig hat um irgentein Backwerk herzustellen. Natürlich ist es auch noch umso besser, wenn der Hauptbestandteil von jenem auch mit dem eignen Händen erarbeitet wurde. Hier ist es nunmal der Apfelsaft oder eben auch der Apfelwein (wenn mans mit Alkohol lieber mag, es schmeckt ohne aber auch toll). Man kann diesen gut an einem (verregneten oder eben herbstlichen) Sonntag herstellen und am besten haltbar machen oder innerhalb der nächsten Tage austrinken. Wenn man ihn haltbar macht, dann kann man auch einfach mal darauf zurückgreifen, wenn -wie schon gesagt- nicht so viel Zeit oder Lust da ist etwas aufwändigeres zu machen. Also ran an den Schnellkochtopf.

Für den Hauptbestandteil des „wild honey apple cider“ braucht man zuerst dann mal den Apfelsaft. Ein anderes Rezept für den Apfelwein gibt es hier. Jetzt erstmal zur alkoholfreien Variante:

Für diese braucht man nur 5 Äpfel (ca. 1,5 Liter Saft) einen großen Topf oder einen Schnellkochtopf, ein Sieb, eine Reibe, ein Messer zum Entkernen und ein sauberes Küchentuch. Das Tuch sollte so gewaschen sein, dass der Saft hinterher nicht nach Geschirrtuchschmeckt.
Die Äpfel müssen nur gewaschen und entkernt werden, die Schale kann dran bleiben. Das Sieb in den Topf stellen, das Tuch in das Sieb legen und in diese Konstruktion nun die Äpfel reiben. Dann muss das ganze mit ein bisschen Kraft durch das Tuch gepresst werden, bis kein Saft mehr fließt.Das Konzentrat, das dabei entsteht ist sehr süß. Ich verdünne den Saft also noch mit reichlich Wasser.Damit der Apfelsaft länger haltbar bleibt, muss er kurz aufgekocht werden. Danach entweder in saubere Glasflaschen füllen oder, wenn der Saft eh nicht lange überlebt, im Topf abkühlen lassen.

Und wenn man den Saft gemacht hat, dann kann es ja auch endlich mit dem schnellen Teil los gehen.

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Der Zucker kann noch genommen werden, falls man es wirklich ganz süß mag.

Das ganze „Gebräu“ wird dann zum Schluss entweder in der Mikrowelle oder im Topf erhitzt.

Unterschrift

 

 

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